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UP DATES für die Erste Hilfe
7 Trugschlüsse, die man jetzt besser wissen sollte!
1. Trugschluss:
- Der Verbandkasten im Auto muss verschweißt sein. So bleibt alles steril und komplett. Falsch! Im Ernstfall sind Sie aufgeregt und dann schnell mal überfordert mit dem Öffnen und erstmaligen Betrachten. Wertvolle Zeit verstreicht.
Richtig ist:
- Öffnen Sie die Folie um den Verbandkasten.
- Betrachten Sie sich in Ruhe zu Hause den Inhalt.
- Ordnen Sie die Hälften in steriles(keimfreies) Material (Verbandpäckchen, Kompressen und Verbandtücher) und Fixiermaterialen (Pflaster, Dreiecktücher, Schere, Fixierbinden).
- Legen Sie die Handschuhe, Rettungsdecke und Erste Hilfe Broschüre oben auf, um sie als erstes zu benutzen.
- TIPP: Für blutende Wunden eignen sich am besten die Verbandpäckchen, sie sind steril verpackt und beinhalten eine Mullbinde inkl. Kompresse!
- Im Notfall: Rufen Sie unter 112 den Rettungsdienst. Nach Angabe der wichtigsten Daten ist Hilfe unterwegs, bis dahin werden Sie telefonisch bei den erste Hilfemaßnahmen unterstützt.
Achtung! Aktion: 2 Stunden Erste Hilfe "Up Date" Kurs für alle Führerscheininhaber und Beifahrer *
- Erste Hilfe Maßnahmen bei Verkehrsunfällen
- mit Überprüfung Ihrer Sehschärfe
- einem Austausch Ihrer alten Verbandmaterialien gegen neue, die ein
Haltbarkeitsdatum von 20 Jahren haben, plus Kinderverbandmaterialien für nur
16,- Euro !
Bitte melden Sie sich telefonisch 030/ 57794494 oder per e-mail: akademie-bredlau@web.de für einen der Termine an!
2. Trugschluss:
- Beim Nasenbluten den Kopf nach hinten legen, Falsch!
- Unkontrollierte Blutungen würden geschluckt, die Prüfung, ob die Blutung zum Stillstand kommt, ist so nicht möglich.
Richtig ist:
- Bleiben Sie aufrecht sitzen. Bei Nasenbluten im vorderen Bereich der Nase, drücken Sie mit einem Finger auf den Nasenflügel des blutenden Nasenlochs und einen nassen, kalten Waschlappen in den Nacken legen.
3. Trugschluss:
- Hat jemand eine ätzende Flüssigkeit getrunken, muss man ihn zum Erbrechen bringen. Falsch!
- Die ätzende Flüssigkeit schadet sonst noch einmal der Speiseröhre, weil sie ja ein zweites Mal durchläuft. Außerdem könnte beim Erbrechen Flüssigkeit in die Luftröhre gelangen und noch mehr Schaden anrichten.
Richtig ist:
- Der Betroffene sollte möglichst viel Wasser in kleinen Schlucken trinken, damit die Säure verdünnt wird, auch den Mundraum mit Wasser spülen. Natürlich auch umgehend den Rettungsdienst 112 rufen!
4. Trugschluss:
- Ätzende Flüssigkeit im Auge sollte ausgespült werden, am besten in Richtung Augeninneres. Falsch!
- Die Spülung würde über die Nase auch noch über das andere Auge laufen.
- Spülen ist gut, aber immer zum äußeren Rand des Auges. So bleibt das andere Auge verschont!
5. Trugschluss:
- Ein Verletzter, der einen Helm trägt sollte diesen unbedingt aufbehalten, damit man ihm beim Absetzen keine Lähmung im Rücken beibringt, der Schädel auseinanderbricht oder ähnliche Gerüchte. Falsch!
Richtig ist:
6. Trugschluss:
- Klagt jemand über Schmerzen im linken Arm und Übelkeit, Schmerzen unterm Brustbein weist dies auf einen Herzinfarkt hin. So weit ist das richtig. Falsch wäre es jetzt, ihn hinzulegen und die Beine hoch zu lagern. Das Blut aus den Beinen liefe auch noch Richtung belastetes Herz, das könnte die Situation dramatisch verschlechtern.
Richtig ist:
- Der Patient sollte aufrechten Oberkörper liegen. Rufen Sie sofort den Rettungsdienst 112. Machen Sie sich darauf gefasst, dass der Patient evtl. das Bewusstsein verliert und Sie müssen ihn eventuell wiederbeleben.
http://www.herzstiftung.de/herzinfarkt.php
7. Trugschluss:
- Sie treffen auf einen Menschen, der eine halbseitige Lähmung im Gesicht hat. Ein Mundwinkel und/ oder ein Augenlid hängen herab, seine Sprache ist lallend. Sie wissen nicht: ist er betrunken oder hat er einen Schlaganfall? Vorsichtshalber lagern Sie seine Beine hoch oder bringen ihn in die stabile Seitenlage. Falsch!
- Der Blutstau in seinem Gehirn würde noch mehr steigen und sein Leben wäre in großer Gefahr!
Richtig ist:
Rufen Sie den Rettungsdienst 112. Inzwischen beruhigen Sie den Betroffenen, polstern Sie die gelähmte Seite ab und lassen Sie ihn mit aufrechtem Oberkörper liegen. So ist sein Gehirn nicht mehr belastet als ohnehin schon.
http://www.stiftung-schlaganfall.de
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